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| Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) |
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webmaster, m30 Thüringen
877 Beiträge
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23.01.2006 22:00:02 |
Unter http://www.dkms.de zu finden. Typisieren lassen und dann gehts los. Finanziert wird das Projekt über freiwillige Spenden, verbunden mit der Typisierung. Ich hab mich heute angemeldet ... (geändert am 23.01.06 22:00:25 von webmaster)
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tearsdon`tlie, w24 Nordrhein-Westfalen
116 Beiträge
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24.01.2006 14:55:54 |
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aber wann kommt denn da ne typisierung, erst wenn die dich eventuell mal brauchen könnten? weil da meldet man sich ja einfach erstmal an ohne irgendwelche termine zum typisieren... schon rausgefunden, wie das weiter läuft?
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webmaster, m30 Thüringen
877 Beiträge
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24.01.2006 14:59:51 |
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Du lässt dich typisieren und in eine Spenderdatei aufnehmen. Wenn jemand Bedarf hat, wird in die Spenderdatei geschaut und evtl. kommt man dann in Frage und wird kontaktiert.
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tearsdon`tlie, w24 Nordrhein-Westfalen
116 Beiträge
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24.01.2006 20:27:54 |
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wann und wie hast n du dich typisieren lassen?
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webmaster, m30 Thüringen
877 Beiträge
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24.01.2006 20:46:06 |
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Noch habe ich das nicht. Die Unterlagen bekomme ich demnächst zugeschickt.
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Lady, w32 Bayern
335 Beiträge
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25.01.2006 08:57:31 |
Das mit den Unterlagen geht recht schnell eigentlich. Ich bin mitlerweile 5 jahre eingetragen in der Spenderdatei. Bei uns war es auf der Arbeit schon angeboten worden und ich hba es sofort gemacht :) Ein Fall stand heute wieder in der Zeitung bei uns hier in Altötting ist eine 22 jährige junge Frau an Leukämie erkrankt und es steht nicht gut um sie. Genau aus dem Grunde bin ich froh das es solche Seiten gibt und versucht wird die Leute auzuklären darüber wie man helfen kann und das sich das schlimmer anhört wie es tatsächlich dann abläuft. Also meldet euch dort an vielleicht könnt ihr auch eines Tages einem menschen oder sogar kleinem Kind helfen. Die dankbarkeit derer wird euer Herz sicherlich vor Stolz zum platzen bringen :)
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webmaster, m30 Thüringen
877 Beiträge
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25.01.2006 17:54:25 |
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Ja, das stimmt ... offenbar sind meine schon da und ich kann die morgen bei der Post abholen ...
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webmaster, m30 Thüringen
877 Beiträge
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26.01.2006 12:39:46 |
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Ich habe das DKMS-Paket heute von der Post abgeholt. Es handelt sich um ein Informationsprospekt zur Typisierung, einer Einverständniserklärung und einem Set zur Blutentnahme, welche von einem Arzt meiner Wahl durchgeführt wird. Der Arzt schickt dann die Proben zum DKMS und die werten sie dann aus und katalogisieren.
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tearsdon`tlie, w24 Nordrhein-Westfalen
116 Beiträge
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26.01.2006 13:11:14 |
das hört sich ja wirklich gut organisiert an. hast du denn angegeben, dass du finanziell was dazu beiträgst? wie läuft das denn ab?
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webmaster, m30 Thüringen
877 Beiträge
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26.01.2006 15:07:29 |
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Ja, ich habe angegeben, daß ich etwas spende. Man bekommt auf Anfrage auch eine Spendenquittung. Das heißt, daß du nicht wirklich die Typisierung zahlst, sondern den Verein mit einer Spende unterstützt.
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FeUeRkElCh2oo5, m20 Rheinland-Pfalz
339 Beiträge
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31.01.2006 01:50:00 |
Zur Transplantation von Stammzellen können hier nur Stichworte gegeben werden: Die eigentliche Übertragung der Spender-Stammzellen erfolgt wie eine Bluttransfusion. Sie werden intravenös, also über eine Kanüle in eine Vene des Patienten eingeleitet. Die gesunden Stammzellen des Spenders finden über die Blutbahn ihren Platz in den Hohlräumen der großen Röhrenknochen. Dort wachsen sie nach einer erfolgreichen Transplantation an und bauen ein neues blutbildendes System auf. Bevor aber die Stammzellen in den Körper des Patienten gegeben werden können, muss dieser vorbereitet werden: Sein eigenes, krankes blutbildendes System wird zerstört. Diese Seite weiterempfehlen! Schritt 1: Diagnose Der Arzt kommt aufgrund seiner Diagnose zu dem Schluss, dass eine Stammzelltransplantation erforderlich ist. Schritt 2: Suche in der Familie In der Familie wird ein geeigneter Stammzellspender gesucht. Ist diese Suche erfolglos, wird eventuell über das ZKRD (Zentrale Knochenmarkspenderregister Deutschlands) im weltweiten Verbund ein Fremdspender gesucht. Schritt 3: 1. Gewebetypisierung Bei der Neuaufnahme potenzieller Spender werden in der Regel zunächst vier von sechs für die Transplantation wichtige Gewebemerkmale typisiert. Nach diesen vier Gewebemerkmalen (HLA-A, B-Typisierung) werden diejenigen potenziellen Spender ausgesucht, die für eine Stammzellspende in Frage kommen könnten. Schritt 4: 2. Gewebetypisierung Bei diesen Personen werden nun die nächsten zwei Gewebemerkmale (HLA-DR-Typisierung) untersucht. In der Regel wird dies bei der DKMS aus einem konservierten Teil des Blutes gemacht, das bei der ersten Typisierung entnommen wurde. Pro Monat sind es etwa 1.000 DR-Typisierungen. Schritt 5: Bestätigungstypisierung Seit dem Beginn der Suche sind im günstigsten Fall etwa sechs Wochen vergangen. Falls die Gewebemerkmale übereinstimmen, werden sie noch einmal mit einem hochwertigen Verfahren überprüft. Zudem werden weiterführende Untersuchungen gemacht, beispielsweise ein HIV-Test. Für etwa 75% der Patienten wird innerhalb von drei Monaten ein Spender gefunden. Schritt 6: Vorbereitung Der Spender wird vor der Stammzellspende eingehend untersucht, um seine eigene Gesundheit zu schützen und sicher zu stellen, dass er keine Erkrankung auf den Patienten überträgt. Der Patient wird durch Chemotherapie und/oder eine Ganzkörperbestrahlung auf die Transplantation vorbereitet. Dabei wird sein erkranktes eigenes blutbildendes System zerstört. Schritt 7: Die Transplantation Seit der Ganzkörperbestrahlung ist etwa eine Woche vergangen: Dem Spender wurden aus dem Beckenknochen oder aus dem fließenden Blut (Apherese) gesunde Stammzellen entnommen. Diese werden dem Patienten transplantiert. An jedem Tag bekommen mindestens zwei Patienten Stammzellen, die ein in der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei registrierter Spender zur Verfügung gestellt hat.
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Lady, w32 Bayern
335 Beiträge
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31.01.2006 06:22:59 |
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danke Feuerkelch aber das kann man auf der Seite alles bestens nachlesen und jeder informiert sich ja wenn er sowas in erwägung zieht.
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FeUeRkElCh2oo5, m20 Rheinland-Pfalz
339 Beiträge
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31.01.2006 14:35:47 |
hmmm nix zu danken.... mach ich doch gerne.. stimmt kann man alles nachlesen
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ehemaliges Mitglied
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06.03.2006 18:13:26 |
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Gutes Thema, da es mich persönlich betrifft: Ich war vor 3 Jahren an Leukämie erkrankt und hatte vor 2 Jahren eine Stammzelltransplantation, die mir das Leben rettete. Ich kann hier also nicht als Spender sondern als Empfänger sprechen und sagen, dass es ganz toll ist, dass sich heute soviele mit dem Thema auseinandersetzen und sich eintragen lassen. Ich bin sehr dankbar dafür, vor allem natürlich meiner Spenderin, die ich nun bald auch persönlich kennenlernen darf.
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webmaster, m30 Thüringen
877 Beiträge
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06.03.2006 21:19:08 |
Also vor etwas über zwei Wochen habe ich meine Typisierung abgegeben und habe allerdings bis heute noch keine Meldung bekommen. Aber allein der Fakt, jemanden helfen zu können, sollte für viele Ansporn genug sein, da mitzumachen. @Jana211: hast du die Anschrift deiner Spenderin erfahren? Das wundert mich ehrlich gesagt...
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ehemaliges Mitglied
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06.03.2006 21:44:48 |
Das mit der Typisierung dauert ne Weile. Als ich damals krank geworden bin, hat sich mein Ex auch sofort typisieren lassen, ich glaube, bis er eine Antwort erhielt, dauerte das mehrere Wochen. Da bekommt man dann nur ein kurzes Schreiben, indem sich die DKMS bedankt und man bekommt so einen Spenderausweis. Dann hört man von denen erst wieder was, wenn man als Spender benötigt wird. Und wenn man dann so ein Schreiben bekommt, heißt das auch noch lange nicht, dass man spenden wird. Es werden da alle in Frage kommenden Spender angeschrieben und es wird mitgeteilt, dass man als MÖGLICHER Spender in Frage kommt. Der am besten passende Spender wird dann genommen. Bei mir gab es damals 2 in Frage kommende Spender, eine Frau aus Deutschland und ein Mann aus Spanien. Die Frau wurde dann genommen. 10 Gewebemerkmale werden überprüft, es wird auch mit nur 8 oder 9 übereinstimmenden Merkmalen transplantiert. Bei mir waren es 9 von 10. @ Webmaster: In Deutschland ist es so, dass man vom Spender zunächst nur das Herkunftsland und das Geschlecht erfährt. Genau auch andersrum. 2 Jahre nach Transplantation ist es dann erlaubt, sich persönlich zu treffen. Man hat in den 2 Jahren allerdings die Möglichkeit, anonym über die Spenderdatei Briefe zu schreiben, was meine Spenderin und ich auch tun. Diese Briefe werden von der Datei geprüft, damit keine persönlichen Angaben wie Name oder Anschrift drin stehen und dann weitergeleitet. Wenn dieser Kontakt nicht besteht, kann der Spender sich aber über die Datei über den Gesundheitszustand seines Empfängers informieren. Soweit ich weiß, ist allerdings in der Schweiz gar kein persönlicher Kontakt erlaubt, was ich persönlich nicht gut finde. Ich denke, jeder Transplantierte sollte die Möglichkeit haben, seinen Lebensretter kennenzulernen.
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webmaster, m30 Thüringen
877 Beiträge
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06.03.2006 21:49:48 |
Ja, da stimme ich dir 100% zu. Ich finde auch, daß man seinen Spender kennenlernen dürfen sollte. Ich meine - es verbindet doch schon irgendwie. Auf Seite des Spenders ist es mit sicherheit auch schön zu wissen, wem man geholfen hat.
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Sternschnuppe, w38 Nordrhein-Westfalen
40 Beiträge
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08.03.2006 17:50:23 |
Schade....ich darfs nicht machen , weil ich Diabetes habe Weder Blut noch irgendwas anderes spenden..
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ehemaliges Mitglied
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08.03.2006 17:52:00 |
ich versteh auch gar nicht welchen grund das haben soll. wenn beide doch mit einem treffen einverstanden sind. sehr merkwürdig
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ehemaliges Mitglied
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08.03.2006 19:01:09 |
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Die sind halt der Meinung, Datenschutz ist wichtiger, als das, was die Leute wirklich wollen. Danach fragt da keiner. Ich bin froh, dass ich eine deutsche Spenderin habe und somit die Möglichkeit, sie kennenzulernen. Darauf freu ich mich nun schon knapp 2 Jahre. Und ich denke, so geht es allen Transplantieren und auch den Spendern.
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Letztes Update: 06.09.2007 07:00
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