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26.11.2006 02:23:17 |
Sexualstörungen von Frauen rücken ins Licht der Wissenschaft und haben sich als Krankheit einen Namen gemacht: weibliche sexuelle Dysfunktion (FSD = Female Sexual Dysfunction) oder Erregungsstörung heißt das Leiden. Untersuchungen am Institut für Medizinische Psychologie der Charité Berlin zeigen, dass nur etwa jede zweite Frau durch den Geschlechtsakt mit dem Partner zum Orgasmus kommt. Hilfe für Frauen könnte in Zukunft ein körpereigenes Lusthormon sein, das Alpha-MSH (Melanozyten stimulierendes Hormon). Kanadischen Wissenschaftlern der Concordia Universität Montreal ist es gelungen, diesen Stoff synthetisch herzustellen. „25 Prozent der 40- bis 80-jährigen Frauen in Nordeuropa leiden unter Lustlosigkeit, und 17 Prozent können nie einen Orgasmus erreichen“, so der Gynäkologe Peter Hausser, Vorstandsmitglied im Berufsverband der Frauenärzte e. V. Die medikamentöse Therapie weiblicher Erregungsstörungen hat somit das Potenzial für ein Megageschäft. Zum Vergleich: Potenzpillen für Männer erzielen pro Jahr einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro.
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Letztes Update: 06.09.2007 07:00
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