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| Schöne neue Welt - oder armes Deutschland? |
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webmaster, m30 Thüringen
876 Beiträge
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11.10.2005 08:47:36 |
Erstmals in der Geschichte hat Deutschland eine Kanzlerin. Die Meinungen darüber sind sehr geteilt. Ist Frau Merkel dem Amt gewachsen? Wird der Rückhalt durch die Minister genügen, um die fehlende Erfahrung in einem Landesministerposten auszugleichen? Eure Meinungen sind gefragt!
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ehemaliges Mitglied
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11.10.2005 11:02:34 |
Das wird die Zeit zeigen, ob Dolchstöße in den Rücken erfolgen oder nicht, egal von welcher Seite sie geführt werden. Ich hoffe, daß die Kanzlerin ähnlich erfolgreich wird wie einst die eiserne Lady. Vor rund 25 Jahren hat auch ganz Britannien laut gejault, geflucht usw. Fakt ist aber auch, daß Frau Thatcher es geschafft hat, Great Britain mit ihren unpopulären "sozialfeindlichen" Maßnahmen so umzubauen und auszurichten, daß heute noch alle dort davon profitieren und es der Inseln, den Menschen darauf,den Unternehmen richtig gut geht und die Wirtschaft flexibel ist. Arbeitslosigkeit ist dort kaum mehr noch ein wirkliches Thema.
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Master, m52 Berlin
1326 Beiträge
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12.10.2005 08:24:49 |
Denke Frau Merkel ist dem Amt gewachsen. Schließlich hat sie es geschafft sich in einer harten Männerriege an die Spitze der Partei zu kämpfen, und da war ja viel los in den letzten Jahren. Dazu gehört nicht nur Durchsetzungsvermögen,auch Diplomatie und Kompetenz im Gerangel um die Macht.
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Chris, m30 Bayern
2 Beiträge
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12.10.2005 09:27:10 |
Da möchte ich doch gerne mal auf die Werbung verweisen, die momentan läuft. Der eine oder andere hat's vielleicht schon mal gesehen: "DU bist Deutschland, DU bist 82 Millionen..." Als ich das zum Ersten mal gesehen habe, dachte ich mir. Jetzt ist ein neuer Tiefpunkt erreicht. Das ist meiner Ansicht nach ein echtes Armutszeugnis für Deutschland. Und trotzdem darf ich nur für mich stolz drauf sein in diesem Land geboren zu sein. Bin ich's öffentlich, bin ich schon wieder ein "Nazi". Wobei's bei mir privat jetzt wohl die wenigsten interessiert. Aber ich muß wohl gar nicht erst soweit ausholen. Es wird wohl schon reichen, daß bei mir dran steht, daß ich aus Bayern komme. Alleine das sorgt bei dem einen oder anderen für ein: "War ja klar. N Bayer." *Schublade auf, rein damit, Schublade zu* Aber solange Ost gegen West, Nord gegen Süd, Jeder gegen jeden ansteht wird auch eine Frau Merkel nicht wirklich was ändern können. Man kann in diesen Zeiten von keinem Verlangen, daß er zurückstecken soll, damit die, die nicht soviel haben etwas mehr abbekommen. Denn nur all zu oft kommt dann jemand, der noch mehr hat und holt sich das. Man weiß nie, ob man nicht der nächste ist, der nichts mehr hat. Und solange sich das nicht grundlegend ändert, wird es wohl weiter bergab gehen. Ich sehe zumindest kein Licht am Horizont. Daran hat die Wahl nichts geändert. Was die da jetzt draus machen, wird wohl nur die Zeit zeigen können. Und die wird immer knapper...
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alsi, m37 Brandenburg
208 Beiträge
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12.10.2005 10:08:22 |
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seh ich genauso es müssen entscheidungen gefällt werden und kein politischer kleinkrieg zwischen den parteien mehr
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Master, m52 Berlin
1326 Beiträge
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14.10.2005 22:50:04 |
Ist nicht das eigentliche Thema, bezieht sich aber auf paar Zeilen von Chris : Und trotzdem darf ich nur für mich stolz drauf sein in diesem Land geboren zu sein. Bin ich's öffentlich, bin ich schon wieder ein "Nazi". Andere Länder und Nationen haben ebenfalls ihren Nationalstolz, viel bewusster noch als wir. Die Amis, Engländer, Türken, Palestinenser, Araber, Franzosen um nur einige zu nennen. Uns wird oft nur Falsches hinein interpretiert, wir werden in eine Ecke geschoben. Warum eigentlich ? Und nichtmal vom Ausland her, eher von Deutschen. 1841 dichtete der demokratische Patriot Hoffmann von Fallersleben auf der Nordseeinsel Helgoland den Text für das "Deutschlandlied". In der umstrittenen ersten Strophe forderte er, territoriale Interessen der zahllosen Dynastien einem einheitlichen Deutschland unterzuordnen. Im ursprünglichen, Hoffmannschen, Sinne hat also die erste Strophe rein innenpolitischen Charakter. Als Melodie wurde die von Joseph Haydn bereits 1797 komponierte Kaiserhymne "Gott erhalte Franz den Kaiser" verwandt. In hiesigen Landen kam das Lied bei der Bevölkerung sehr gut an, doch leider wurde der Text oft nicht im "Sinne des Erfinders" interpretiert. "Deutschland über alles. . .". (geändert am 14.10.05 22:52:13 von Master)
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Letztes Update: 06.09.2007 07:00
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