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BBCode zu diesem Beitrag: [thread=267]GVU soll Raubkopierer gesponsert haben[/thread]

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GVU soll Raubkopierer gesponsert haben


10 Beiträge.
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Markus, m24
Niedersachsen

533 Beiträge
24.01.2006 15:54:17
Bei der heutigen großen Durchsuchungsaktion gegen die Raubkopierer-Szene stand ausgerechnet die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) mit im Visier. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen verdächtigt die private Fahndungsorganisation der Film- und Softwareindustrie, die Verbreitung so genannter Warez aktiv unterstützt zu haben. Ermittlungsbeamte des Landeskriminalamts Baden-Württemberg durchsuchten am heutigen Dienstag die Hamburger Geschäftsräume der Gesellschaft und die Wohnung eines hochrangigen Mitarbeiters.

Nach gemeinsamen Recherchen des Computermagazins c't und des News-Portals onlinekosten.de weisen Indizien darauf hin, dass die GVU bei ihren Ermittlungen gegen Raubkopierer die Grenzen des Erlaubten überschritten hat. Die Redaktionen erhielten bereits vor geraumer Zeit Hinweise eines GVU-nahen Informanten, die mittlerweile von einer zweiten Quelle bestätigt wurden. Danach soll die GVU mindestens einen Administrator eines zentralen Austausch-Servers der Warez-Szene regelmäßig bezahlt haben. Auf diese Weise sei sie an Log-Dateien und damit an Zugriffs-IP-Adressen dieser so genannten "Box" gekommen. Zudem soll sie Hardware zur Ausrüstung der Plattform beigesteuert haben.

Der Server stand in einem Frankfurter Rechenzentrum und hieß in der Szene IOH. Er wurde heute von der Polizei beschlagnahmt. In einer Pressemitteilung zur Razzia betonte die GVU heute selbst, dass genau dieser Server neben einem weiteren "zur massenhaften Verbreitung von Raubkopien im Internet" gedient habe.

Mehrere Release-Gruppen hatten monatelang nagelneue Film-Raubkopien von ihren eigenen Servern via File Exchange Protocol (FXP) auf IOH kopiert, um sie zwecks schnellerer Verbreitung zugänglich zu machen. Von so genannten Flash-Servern wie IOH gelangen die Dateien beispielsweise auch zu Betreibern von Pay-Servern, wo sie gegen Bezahlung von Konsumenten heruntergeladen werden können. Außerdem dienen die Server als Quelle zur Einspeisung in Tauschbörsen.

Neben vielen Raubkopierern soll auch die GVU Zugriff auf IOH gehabt haben. Folglich könnten die Privatermittler großes Interesse daran gehabt haben, dass der "Honeypot" durch gute Internet-Anbindung und leistungsfähige Hardware attraktiv blieb. Sollte es zutreffen, dass die GVU die Infrastruktur der Raubkopierer mitfinanziert hat, würde dies einen Verdacht auf eine strafrechtlich relevante Beihilfe zur Verbreitung von Warez-Material begründen.

Genau diesen Verdacht hegt offenbar die Staatsanwaltschaft Ellwangen. Allem Anschein nach möchte sie durch die heutige Beschlagnahme von Akten der GVU herausbekommen, ob diese sich tatsächlich derartig fragwürdiger Ermittlungsmethoden bediente. Die Staatsanwälte werden auch zu klären haben, ob die GVU-Geschäftsführung und die Mitglieder, hauptsächlich große Unternehmen aus der Film- und Software-Industrie, von den mutmaßlichen Vorgängen Kenntnis hatten. Die Rechercheergebnisse von c't und onlinekosten.de deuten darauf hin, dass zumindest ein Mitglied der GVU-Geschäftsführung, die ihr Unternehmen auch schon mal als "kleines BKA für Urheberrechtsverletzungen" bezeichnete, darüber informiert war.

In einer Stellungnahme bestätigte die GVU am heutigen Mittag lediglich, dass "auch in der GVU-Zentrale in Hamburg ermittelt wurde". Man vermute, dass "aller Voraussicht nach der Grund darin liegt, die Informationen, die die GVU an die Behörden übergeben hat, zu verifizieren", hieß es. Das erklärt freilich nicht, warum die Staatsanwaltschaft Ellwangen einen richterlichen Durchsuchungsbefehl für jene Organisation benötigte, die nach eigener Darstellung besonders eng und gut mit den Ermittlungsbehörden kooperiert. Einer Bitte um Stellungnahme zu den Rechercheergebnissen von c't kam die GVU bisher nicht nach.


http://www.heise.de/newsticker/meldung/68760
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Markus, m24
Niedersachsen

533 Beiträge
24.01.2006 16:08:48
Dienstag, den 24.01.06 15:04


Busted! Ermittlungen gegen die GVU

aus dem Bereich Sonstiges


Von Volker Briegleb

Die "Operation Boxenstopp" sollte für die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ein weiterer Ermittlungserfolg gegen die Filmpiraten-Szene werden. Im Rahmen der Polizeiaktion durchsuchten hunderte Beamte am Dienstagmorgen zahlreiche Privatwohnungen und Geschäftsräume in mehreren Ländern. Die GVU hatte die Ermittlungen auch in diesem Fall unterstützt. Doch gerieten die Hamburger Piratenjäger diesmal selbst ins Visier der Fahnder. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen verdächtigt die private Organisation, die Verbreitung so genannter Warez aktiv unterstützt zu haben.

Schwerer Schlag

Tatsächlich ist den Urheberrechtsschützern heute erneut ein schwerer Schlag gegen die Szene gelungen. Betroffen waren unter anderem die so genannten "Boxen" großer Release-Groups wie GTR, GWL, MRM und ECP sowie die Pay-Server "Klapsmühle" und "Paradise Beach". Das geht auch aus einer Pressemitteilung der GVU vom heutigen Dienstag hervor. Nach einer gemeinsamen Recherche von onlinekosten.de und dem Computermagazin "c't" waren diesmal aber nicht nur Warez- und Release-Groups Gegenstand der Ermittlungen.

Was nur kurz am Ende der offiziellen GVU-Mitteilung steht: Die Fahnder schlugen auch bei der GVU zu. So haben die Ermittler heute neben den Hamburger Geschäftsräumen der GVU auch die Wohnung eines hochrangigen GVU-Mitarbeiters durchsucht. Die GVU bestätigte die Durchsuchung der Büros kurz und erklärt den Polizeibesuch damit, dass die Behörden von der GVU ermittelte Informationen offenbar "verifizieren" wollten.

Durchsuchung bei der GVU

Den Redaktionen von onlinekosten.de und der c't liegt die inzwischen aus anderer Quelle bestätigte Aussage eines GVU-nahen Informanten vor, nach der mindestens einer der heute in Frankfurt beschlagnahmten Server mit Unterstützung von GVU-Mitarbeitern betrieben worden sei. Weiterhin soll zumindest einer der beiden GVU-Geschäftsführer von diesen Vorgängen Kenntnis gehabt haben. Diesem Verdacht geht auch die federführende Staatsanwaltschaft Ellwangen nach und erhofft sich von der Durchsuchung gesicherte Erkenntnisse zur Finanzierung der Server und der genauen Rolle der GVU.

"Die GVU ermittelt Urheberrechtsverletzungen im Bereich Film- und Entertainmentsoftware und unterstützt die Strafverfolgungsbehörden", heißt es auf der offiziellen Website der Gesellschaft. Unterstützung erhält sie dabei unter anderem von der Filmwirtschaft. Sollten also ausgerechnet GVU-Mitarbeiter an der illegalen Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials beteiligt sein?

Bei ihren eigenen Ermittlungen hat die Organisation in der Vergangenheit wiederholt mit Informanten aus der Szene zusammen gearbeitet. Nach den Recherchen von onlinekosten.de und der c't wurden diese verdeckten Ermittlungsmethoden zuletzt offenbar ausgeweitet. Danach soll die GVU Hardware für zumindest einen der in Frankfurt beschlagnahmten Server finanziert und dem in der Szene bekannten Administrator der Box regelmäßig Geldbeträge zukommen lassen haben.

Undercover

Leistungstarke FTP-Server wie der in Frankfurt ausgehobene Rechner "IOH" (Island of Hope) werden von verschiedenen Release-Groups zum Tausch von Bild- und Tonmaterial sowie zur Verteilung der fertigen Kopien, zum Beispiel an Pay-Server, genutzt. Solche von der Szene üblicherweise gut geschützten Server sind echte Fundgruben für Ermittler.

Der Betrieb eigener Infrastruktur würde daher durchaus Sinn machen: Die in der Regel finanzschwache und verstreute Release-Szene könnte mit leistungsstarker Hardware angelockt werden. So könnte die GVU Verbindungsdaten von Raubkopierern abschöpfen und der Polizei direkten Zugriff auf in der Szene sehr beliebte Treffpunkte bieten. Der Haken: Für Mitarbeiter einer privatwirtschaftlichen Organisation wie der GVU wäre die aktive Beteiligung an der Verbreitung von Raubkopien strafbar.

Schwerer Verdacht

Sollte sich der Verdacht erhärten, wäre das nicht nur für die Hamburger Urheberrechtsschützer peinlich. Auch die Industrie gerät in Erklärungsnot. Nach Darstellung eines Informanten aus Szenekreisen waren zumindest einige Unternehmen in die Vorgehensweise der GVU eingeweiht. Die Filmlobby hat auch im Hinblick auf die anstehende Novelle des Urheberrechts ("2. Korb") ein Interesse daran, dass die Bedrohung durch die Warez-Szene nicht in Vergessenheit gerät.

Einer Bitte um Stellungnahme zu den Recherchen von onlinekosten.de und c't ist die GVU bisher nicht nachgekommen.

http://www.onlinekosten.de/news/artikel/19848/0
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Master, m52
Berlin

1336 Beiträge
24.01.2006 16:28:20
Die sollen angemessene Preise für Musik und Filme nehmen, dann rippen auch weniger Leute.
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Markus, m24
Niedersachsen

533 Beiträge
24.01.2006 16:38:05
In dem Artikel geht es wohl kaum ums rippen sonders um das besorgen und verteilen von Kinofilmen
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Master, m52
Berlin

1336 Beiträge
24.01.2006 16:44:02
Ist klar.
Gibt aber logischer Weise immer Ursache und Wirkung.
Generell ist das Raubkopieren eine Folge der hohen Preise.
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ViVinchen, w22
Niedersachsen

216 Beiträge
24.01.2006 18:47:30
Stimmt... glaub ich auch. Kino kostet, wenn man mal vom Wochenende ausgeht, auch 8 € pro Person... wer besorgt sich da nicht lieber für ein bisschen Stromkosten und n Rohling ne Raubkopie?
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Markus, m24
Niedersachsen

533 Beiträge
24.01.2006 19:45:12
BOXENSTOP - Internationale Durchsuchungsaktion an über 300 Orten in Sache „Raubkopien“

Um Punkt 10.00 Uhr am 24.01.2006 startete eine groß angelegte internationale Razzia an weit über 300 Orten in Deutschland, Österreich, Holland, Polen und der Tschechischen Republik. Die ca. 30 Hauptverdächtigen werden beschuldigt, in großem Umfang gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben. Beschlagnahmt wurden Internetserver (in der Szenesprache auch BOXEN genannt), die den Ursprung für die massenhafte Verbreitung illegaler Kopien von Filmen, Computerspielen, Musik und Anwendersoftware im Internet darstellen. Anstoß zu der Durchsuchungsaktion gaben umfangreiche Ermittlungen der GVU. Sie unterstützte auch die zentralen Ermittlungen, der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main (PP Frankfurt, K33, AG-IUK). Außerdem ermittelte noch das Landeskriminalamt Baden Württemberg.



Wesentlicher Ausgangspunkt der Ermittlungen waren die Ergebnisse der Auswertungen bereits sichergestellter Computer, die als sog. „Server“ unter Namen wie UNR – Unreality, DRAGON, Laboratory, Final Heaven und Code Red in Betrieb waren, sowie von der Analyse zweier zum Durchsuchungszeitpunkt noch aktiven Boxen (Dumpstation und IOH), die zur massenhaften Verbreitung von Raubkopien im Internet dienten [mehr dazu unter den unten aufgelisteten Links zur GVU-Internetseite]. Per Rechtshilfeersuchen wurden dann die Strafverfolgungsbehörden der anderen Länder hinzugezogen. „Internetkriminalität kennt keine nationalen Grenzen. Daher ist die Kooperation der Strafverfolgungsbehörden so wichtig und in diesem Fall hervorragend gelungen“, so Jochen Tielke, Geschäftsführer der GVU. Obgleich sich diejenigen Personen, die für die schnelle und weite Verbreitung von deutschsprachigen Fassungen aktueller Kinofilme im Internet verantwortlich sind, in Deutschland aufhalten, verlagern sie zunehmend ihre Hardwarestandorte in andere Länder. „Wir führen das zurück auf unsere Arbeit in Kooperation mit den Behörden, die zu erhöhten Vorsichtsmaßnahmen bei den Erstveröffentlichern geführt hat. Boxenstop zeigt, dass sie aber dennoch ermittelt werden können“ warnt Tielke.



Die Verbreitung von Raubkopien geschieht nicht etwa willkürlich und ungesteuert, wie viele annehmen, sondern hat ihren Ursprung in den illegalen Veröffentlichungen so genannter Releasegroups und erfolgt über deren Zentralserver. Diese Releasegroups, in denen ungefähr 300-400 in Deutschland lebende Personen organisiert sind, beschaffen sich das Bildmaterial in der Regel aus den USA und verbinden es dann mit dem meist in Deutschland produzierten deutschen Tonmaterial. Die Qualität der Töne reicht von weniger guten Mikrophonaufnahmen bis zu hochwertigen digitalen Abnahmen der Originaltöne. Ein deutschsprachiges Original gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Erst nachdem die illegalen Kopien von den Zentralservern der Gruppen zu sog. Payservern gelangt sind, findet ihre massenhafte Verbreitung statt: Im Internet beispielsweise über Portalseiten wie „FTP-Welt“ (s. Pressemitteilung vom 16.09.2004), Tauschbörsen (Peer to Peer Netze) oder Internet-Auktionshäuser. Außerhalb des digitalen Marktes im Internet werden in Deutschland meist gebrannte Kopien über Flohmärkte oder auch einfach über persönliche Kontakte verbreitet.



Beschlagnahmt wurden Server der ersten Verbreitungsstufe (Zentralserver) und der zweiten Stufe (Payserver/Payboxen). Die vermutlich die größte deutschsprachige Movie-Paybox „Klapsmühle“ bzw. „Paradise Beach“ wurde bei der heutigen Aktion Boxenstop vom Netz genommen. Außerdem wurden die Zentralserver der derzeit bedeutendsten Releasegroups (GTR, ECP, TRCD, AOS, MRM, SITH, GWL, Cine-VCD, AHE, Cinemaniacs) sichergestellt. Insgesamt wurden mehr als 20 Server aus dem Verkehr gezogen, die alle den Verbreitungsstufen zuzuordnen sind, von denen aus die flächendeckende Versorgung mit illegalen Kopien ausging. Auf diesen Servern lagen top-aktuelle Filme, Games, Musikstücke und Anwenderprogramme in meist sehr guter Qualität. Auch hochwertiges Material von DVDs, deren Kopierschutz umgangen (gerippt) wurde, sog. Retail-Material, wurde auf den Servern sichergestellt.



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UPDATE Stand 12.16 Uhr 24.01.06
Zur Verifizierung der Informationen die die GVU an die Behörden gegeben hat wurde auch in der GVU-Zentrale in Hamburg ermittelt.




Weitere UPDATES
Updates zu dieser Pressemitteilung mit weiteren Ergebnissen der Zugriffe werden in den kommenden Tagen auf der GVU Internetseite im Pressebereich
(unter http://www.gvu.de/de/presse/index.php?navId=29) veröffentlicht. Darüber hinaus werden Ihnen voraussichtlich morgen umfangreiche Zusatzinformationen zur Verfügung gestellt.



BILDMATERIAL
Bilder bei dieser PM im Pressebereich der GVU-Internetseite im Pressebereich unter Bilderdownload: http://www.gvu.de/de/presse/download_pics.php?navId=30
Zur Zeit stehen zwei Bilder im Zusammenhang mit Boxenstop zum Download bereit: Eine Darstellung des lawinenartigen Verbreitungsprozesses von Raubkopien über mehrere Stufen von Releasegruppen über P2P zum Endverbraucher und ein Bild des Servers UNR-Unreality.



VORLÄUFER BOXENSTOP
Informationen zu den Durchsuchungen, die zur Aktion „Boxenstopp“ führten, lesen Sie in folgenden Pressemitteilungen:
1) Ermittlungskomplex Coburg: PM vom 02.12.2005 unter http://www.gvu.de/de/presse/presse_m/presse_m_035.php
2) FTL: PM vom 21.04.2005 unter http://www.gvu.de/de/presse/presse_m/presse_m_022.php
3) UNR: PM vom 11.03.2004 - http://www.gvu.de/de/presse/presse_m/presse_m_011.php



NAMEN der RELEASEGRUPPEN
GTR -> Globetrotter
MRM -> Monkey Releasing Movies
TRCD -> T H E - R E A L - C i N E M A - D R E A M
ECP -> E X T R A O R D i N A R Y C i N E P R O D U C E R
AOS -> ARMY oF SECRETS
AHE -> Atzes Home Entertainment
GWL -> Getit Watchit Loveit
Sith -> kein Longname
Cinemaniacs -> kein Namenskürzel vorhanden

---

Quelle: www.gvu.de
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ehemaliges Mitglied
25.01.2006 14:24:26
Generell ist das Raubkopieren eine Folge der hohen Preise.

Da kann man - wenn man will - aber differenzieren ;)

"Raubkopien" gab es schon zur C64 / Amiga Zeit. Das war ein Hobby und für die wirklichen Scene Leute ist es das auch heute noch. Die Nachfrage kontrolliert den Markt - der nunmal offen ist. Daher enstehen immer neue Groups, es kommen Leute in die "Scene" die früher ausgelacht und ausgepeitsch worden wären. Und dank den Tauschbörsen kriegt die Scene, die damit nichts am Hut haben will eine hohe Aufmerksamkeit.
Was die GVU aber immer gern verschweigt.. Was sie da an Servern und groups "busten" - also hochnehmen - sind vergleichsweise uninteressante groups / server. Solche wie sie fast wöchentlich an anderen Standorten neu entstehen. Die wirklich interessanten - an die werden sie wohl nie heran kommen. Das FBI war da einmal in der Geschichte der Scene recht erfolgreich, das ist aber auch schon einige Jährchen her. Die "alten Haasen" wissen genau was sie tun und wie sie sich schützen. Das hätten die Hobby-Sherlok-Holmes der GVU zwar gerne anders und sie stellen sich so hin als könnten sie alles und jeden "schnappen" - aber daß sie dabei selbst geltendes Recht verletzten stützt nur die Annahme daß es sich bei den "Ermittlern" um nichts weiter als selbst-überschätzende mittelmässige Computer-Freaks handelt.
zitieren 



BunnySauseherz, m25
Nordrhein-Westfalen

76 Beiträge
25.01.2006 20:08:56
was wäre denn nen angebrachter preis für ne dvd ?

ach und kino kostet hier am kinotag 4,50€.. alternativ gibs ja noch die videothek wo nen film so zwischen 0,50-1,50€ kostet..

Dvds gibs in gängigen zeitschriften schon als gratis beilage bzw für geringen auf preis. fast alle blockbuster sind 3monate nach erscheinung für 9,99 zu haben...

daher noch mal die frage was ist nen gerechtfertigter preis ?
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Master, m52
Berlin

1336 Beiträge
25.01.2006 22:44:46
Du fragst nach den angemessenen Preisen.
Videothek bei uns zwischen 1,60 - 1,70 € , Uraltfilme an 1,00 €
In Bibliotheken gibt es auch oft gute und aktuelle Filme, Jahresbeiträge zwischen 0,00 und 10,00 €, je nach Einkommen.
Ob Musik oder Film, halte 5,00 € für meine Grenze, Millionen könnte die Industrie immer noch verdienen weil dann mehr Leute als üblich die Produkte kaufen.
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